Tank

Brennstoffspeicher

Viele Brennstoffe können nur komfortabel verfeuert werden, wenn diese in entsprechenden Speichern = Tanks zwischengelagert werden.

Je nach Brennstoffart unterscheidet man zwischen Öltanks, Flüssiggastanks und Pelletstanks. Diese können oberirdisch (meist in Kellerräumen) oder unterirdisch (im Erdreich vergraben) aufgestellt werden.

Weil gerade Heizöl oder Flüssiggas große Schäden anrichten kann, wenn es in die Umwelt gelangt, kommt der dauerhaften Dichtheit von Lagerstätten eine ganz besondere Bedeutung zu.
Gesetzliche Vorschriften sind bei Einbau, baulichen Maßnahmen, Materialwahl, Verbindungen, Entlüftung usw. unbedingt einzuhalten. Tankanlagen sind zu kommissionieren.

Oberirdische Tankanlagen

(vorwiegend für Heizöl)

Sofern ein geeigneter Kellerraum zur Verfügung steht, werden üblicherweise Kunststofftanks in einem eigens dafür zu adaptierenden Tankraum aufgestellt.Die Behälter sind in Größen von 750 l – 5000 l erhältlich. Mehrere Tanks können platzsparend miteinander verbunden werden. Dadurch können sie einerseits durch enge Durchgänge gebracht werden (mind. 75 cm freilassen) und andererseits wird genügend Volumen für den Heizölverbrauch von mindestens einem Jahr hergestellt. (Durchschnittliches Einfamilienhaus ca. 2000-3000 l/Jahr)

Der Lagerraum für einwandige Kunststofftanks ist mit einer öldichten Wanne zu versehen, die im Notfall das gesamte Volumen des auslaufenden Öls aufnehmen kann. Wände und Boden der Wanne bestehen aus 15 cm Vollbeton (oder gleichwertig) und einem öldichten Anstrich. Der Übergang von Wand zu Boden ist als Hohlkelle auszubilden.

Die Tanks müssen im Raum von 2 aneinander liegenden Seiten begehbar (ca. 50cm) und von 2 Seiten einsehbar (ca. 15-20 cm) sein.

Tanks ab 1000 l sind bewilligungspflichtig, zwischen 300-1000 l anzeigepflichtig. Es sind die entsprechenden Landesvorschriften zu beachten.

Der Zutritt erfolgt über eine brandhemmende und selbstschließende Tür T30 Abmessungen (mind. BxH = 80x120cm)

Belüftung mindestens 400 cm². Tankentlüftung mit einem Rohr 2,5m über Niveau der Befüllhöhe.

Doppelwandige Tanks

haben über dem Kunststoffbehälter einen Kunststoff- oder Stahlblechmantel als Auslauf- und Auffangschutz. Es ist bei einem Gesamtvolumen über 1000l ein eigener Raum notwendig. Dieser muss jedoch nicht als Tankraum ausgeführt sein. Mehrkosten können so durch anderwärtige Einsparungen kompensiert werden. Auch für die Versorgung von Etagenherden verwendbar. Die Aufstellung in Heizräumen ist bundesländerweit unterschiedlich geregelt.

Unterirdische Tankanlagen

für Heizöl, Flüssiggas oder Pellets werden überall dort eingesetzt, wo keine Kellerräume zur Verfügung stehen. Sie werden in den Materialien Stahl oder Kunststoff (GFK) angeboten. Für Öl und Flüssiggas sind sie doppelwandig ausgeführt. Solche Tanks werden als Einzelanlagen in Zylinder- oder Kugelform fabriksfertig und mit zusätzlichen Sicherheitseinrichtungen angeboten und werden meist im Zuge der Lieferung rasch und bequem versetzt. Sie sind auch für Wasserschutzgebiete verwendbar.
Erdüberdeckung mind. 60 cm.
Die Zuleitung zur Feuerstätte erfolgt in einem Schutzrohr.
Domschächte und Abdeckungen sind begehbar oder befahrbar lieferbar.

Die Kugelform hat zusätzlich den Vorteil, dass praktisch eine vollkommene Entleerung möglich ist. (bei Pellets wichtig).
Größen für Heizöltanks ab ca. 4000l
für Pelletstanks von 8 -12 m³.
für Flüssiggastanks ab ca. 2000 l (<– zur Freiaufstellung)
Alle angeführten Tanks werden sauber und bequem mit dem Tankwagen befüllt.

Pelletslagerung