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Bad & Wellness ] - Tepidarium - Allgemeine Information
Was
uns heute als Neuheit erscheint - ein Tepidarium - haben die alten Römer
bereits vor 2000 Jahren zu schätzen gewusst. Das Tepidarium war ein Kernraum
in den römischen Thermen und diente zur Regeneration und Erholung alter
und kranker Menschen, aber auch als bevorzugter Raum für die Kommunikation
und für das Gesellschaftsleben. Das besondere an einem Tepidarium ("das
mild Wärmende") ist die wohltuende und gleichmäßige Strahlungswärme
die von den Wänden und vom Fußboden auf die Menschen einwirkt.
In der Neuzeit haben aufgeschlossene Ärzte wie Dr. Lueder aus der Schweiz
oder der Wiener Arzt Dr. Ledwina die positive und heilende Wirkung des homogenen
Wärmestrahlungsfeldes eines Tepidariums in weitreichenden Untersuchungen
nachgewiesen. Infrarot Wärmekabinen sollten hier eine Alternative sein,
die hier eingesetzten elektrischen Heizstrahler mit einer sehr hohen Temperatur
können jedoch keinesfalls das gewünschte milde und homogene Wärmestrahlungsfeld
gewährleisten.
Das von Zwarnig entwickelte ZWATHERM Tepidarium ist eine für Jedermann erschwingliche Anschaffung für das eigene Heim , das dem Benutzer ein breites Anwendungsgebiet zur Entspannung, Erholung, Gesundheitsvorsorge und therapeutischen Heilwärme ermöglicht. Es ist aus Bauteilen vorgefertigt und für Jedermann zur Selbstmontage geeignet. Die gewählte Bauform (Gewölbeform) ist die optimale Form für eine günstige Wärmestrahlung und die gegebenen Baumaße erfordern einen sehr geringen Platzbedarf von ca. 5 Quadratmeter. Bei der Materialauswahl für die Erstellung des Selbstbau-Tepidariums wurden ausschließlich baubiologisch- hochwertige Materialien ausgewählt. Die Wände sind aus einer Holzriegelkonstruktion mit einer 10 cm starken Wärmedämmung aus Schafwolle. Die Innenauskleidung besteht aus einem mit einer Wandheizung versehenen Hanffaserlehmputz. Die Wand- und Bodentemperatur ist frei wählbar und liegt in der Regel etwas über der Körpertemperatur des Menschen.
Die Lufttemperatur im Tepidarium ist sehr gering (ca. 25 - 30 °C), da keine Tür vorhanden ist und der Zutritt über einen offenen Eingang erfolgt. Die angenehm wohlige Strahlungswärme bei einer sehr geringen Lufttemperatur bewirkt ein wesentlich größeres Schweißpotential als bei einer herkömmlichen Sauna. Hier handelt es sich um Infrarotstrahlung die in das Körpergewebe eindringt, während beim Saunabetrieb eine Erwärmung der Körperoberfläche durch heiße Luft erfolgt. Das Wärmegefühl im Tepidarium ist mit einer gleichmäßigen Sonnenbestrahlung von allen Seiten an einem Wintertag vergleichbar. Tepidarien werden deshalb für ein breites Therapiespektrum und als vorbeugende Maßnahme zur Stärkung der Immunisierung des Körpers durch Mobilisierung des Energieflusses eingesetzt. Insbesondere Arthritis, Rheuma, Allergien, Bluthochdruck und Herz,- Kreislaufbeschwerden, aber auch allgemeine Erkältungserkrankungen, Keuchhusten und Bronchitis werden durch Strahlungswärme des Tepidariums positiv beeinflusst bzw. geheilt.
Die Beheizung kann durch den Anschluss an die bestehende, hauseigene Zentralheizung oder durch elektrischen Strom erfolgen. Um elektrische Störfelder zu vermeiden, wird bei dieser Möglichkeit die Energiezentrale außerhalb des Tepidariums angebracht. Serienmäßig ist auch ein Gerät zur ständigen natürlichen Wasserbelebung eingebaut.




